Ficus

Lateinischer Name: Ficus retusa Microcarpa
Volkstümliche Bezeichnung: Bonsai
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Umfangreiche Pflegetipps für den Bonsai

1. Wie oft muss ich meinen Bonsai gießen?

Jeder weiß, dass Pflanzen Wasser brauchen. Im Falle des Bonsais ist das nicht selbstverständlich. Bonsai Pflanzen haben ganz spezielle Bedürfnisse, die abhängig sind von der Pflanzensorte und -größe, der Zusammensetzung der Pflanzenerde, der Schalengröße und vom Wetter und dem Standort im Haus. Es gibt keine allgemeingültigen Regeln. „Hören“ Sie auf ihren Bonsai und gießen Sie mit Gefühl!

Finger in die Erde stecken

Indem Sie die Erde mit den Fingern befühlen, können Sie bestimmen, ob Ihr Bonsai gegossen werden, muss oder nicht. Gießen Sie nur, wenn sich die Erde auch dann trocken anfühlt, wenn Sie sie etwas eindrücken.

Seien Sie auf der Hut, denn eine der häufigsten Krankheiten ist Wurzelfäule, die vor allem durch zu viel Wasser verursacht wird.

Regenwasser

Verwenden Sie eine Gießkanne, um Ihren Bonsai zu gießen, und gießen Sie ruhig und langsam auf den Wurzelballen. Gießen Sie nicht nur an einer Stelle, sondern auch rundum den Wurzelballen. Warten Sie, bis der Bonsai das Wasser aufgenommen hat.

Wenn Sie den Bonsai gießen, kühlt sich die Erde, in der er sich befindet, plötzlich stark ab. Das ist nicht gut für die Wurzeln. Gießen Sie ihn darum besser abends, da der Kontrast zwischen Erde und Umgebungstemperatur über Tag sonst zu groß ist. Auf diese Weise kann der Bonsai über Nacht in Ruhe das Wasser aufnehmen und verhindern Sie gleichzeitig, dass das Wasser auf den Blättern zu schädlichen Verbrennungen derselben in der Sonne führen kann.

Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, verwenden Sie Regenwasser, das sie vorher in einer Regentonne oder Eimern gesammelt haben, und füllen Sie es in eine Gießkanne. Warten Sie, bis das Gießwasser Zimmertemperatur erreicht hat.

Sollten Sie Leitungswasser verwenden, wird es Ihnen der Bonsai auch verzeihen.

 

2. Wie oft muss ich die Pflanze düngen?

Das Düngen des Bonsais ist wichtig, da er sich in einer verhältnismäßig kleinen Schale befindet, in der der Nährstoffvorrat begrenzt ist.

Wann düngen?

Ab April bis einschließlich Oktober sollte der Bonsai gedüngt werden. Festen Dünger zwei Mal pro Monat, Flüssigdünger jede Woche zugeben. Der feste Dünger ist für die Erde bestimmt, der Flüssigdünger für die Blätter des Bonsais.

Wie düngen?

Verwenden Sie für den Bonsai nur die Hälfte des für andere Zimmerpflanzen geeigneten Düngers.

Düngung der Blätter

Lösen Sie für die Düngung der Blätter Flüssigdünger in lauwarmem Regenwasser auf. Verwenden Sie nur die Hälfte des für andere Zimmerpflanzen geeigneten Düngers.

Besprühen

Sie die Blätter des Bonsai vorsichtig mit dieser Mischung. Der Bonsai liebt diese Form der Düngung.

3. Wo ist der beste Standort für meinen Bonsai im Haus - Wohin stelle ich ihn am besten?

Der richtige Standort ist sehr wichtig für den Bonsai. Jede Baumsorte hat hier ihre Vorlieben, aber im Allgemeinen gilt, dass Bonsais an einem hellen Ort stehen müssen. Auf jeden Fall nicht im prallen Sonnenlicht und auch nicht in Zugluft.

Im Sommer darf Ihr Bonsai auch ruhig nach draußen.

Bonsais brauchen viel Licht. Wenn Sie ihn an einem zu dunklen Ort stellen, wird er seine Blätter fallen lassen. Sollte er im prallen Sonnenlicht stehen, könnten seine Blätter verbrennen.

4. Welche Fehler könnte ich bei der Pflanzenpflege machen und was wären die Folgen?

Bonsais, die an den falschen Platz gestellt werden, werden dies schnell zeigen. Einer der häufigsten Fehler ist der, dass Zimmerbonsais nach draußen gestellt werden und Gartenbonsais nach drinnen. Darüber hinaus vertragen manche Bäume keinen längeren Aufenthalt im Schatten, andere wieder keine pralle Sonne. Zu viel Wind kann ebenfalls schädlich sein.

Neben Kälte wird auch (extreme) Hitze dem Bonsai gefährlich. Da manche Bäume das pralle Sonnenlicht nicht gut vertragen, ist es ratsam, sie in den (Halb-)schatten zu stellen. Während Warmwetterperioden müssen Bäume, die in kleinen Schalen stehen, öfter gegossen werden als Bäume, die in größeren Töpfen stehen. Manchmal sogar zweimal täglich. Vor allem pralle Sonne kann gefährlich sein, da die Verdunstung über die Blätter dann sehr hoch ist. Während der Wintermonate brauchen die Bonsais weniger Wasser. Neben der Gefahr, Bonsais zu trocknen zu halten, besteht auch die Gefahr, dass sie zu nass stehen. Um Wurzelfäule zu verhindern, brauchen die Bäume die richtige Zusammensetzung der Erde und dürfen nicht zu oft und zu viel gegossen werden.

Wenn Sie ihren Bonsai gut pflegen, ist die Gefahr, dass er krank wird, eher klein. Dennoch ist es möglich, dass sich Läuse auf den Blättern einnisten. Fragen Sie einen Fachmann, wenn Sie sich nicht sicher sind. Im Prinzip können Sie Schädlingsbekämpfungsmittel für Zimmerpflanzen auch für den Bonsai verwenden – nur in kleineren Dosierungen.

Pflanzeninformationen und Pflegetipps

Wenn Sie Ihrem Bonsai die Pflege zukommen lassen, die er benötigt, wird er sich zu einem wahrhaftig lebenden Kunstwerk entfalten.

Sein heutiges Erscheinungsbild und seine heutige Größe können Sie erhalten, indem Sie ihn jährlich düngen.

 

Bonsai möchte gern an einem hellen Ort, aber nicht im direkten Sonnenlicht, stehen.

Die Temperatur darf nicht unter 15ºC fallen, denn das verträgt er nicht.

Von März bis Oktober muss die Pflanzenerde feucht sein; in den Wintermonaten wenig gießen.
Die Pflanze jedes Jahr mit Bonsai Kompost düngen.

 

 

Dieser Bonsais wurde von Bonsai Experten aus dem fernen Osten gezüchtet. Stutzen Sie ihn am besten zwischen März und August.

 

Die von Ihnen gekaufte Pflanze eignet sich nur zur Dekoration und nicht zum Verzehr.

 

 

 
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